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Die Senkung der Stromsteuer wäre ein Anfang

Sehr geehrter Herr Lars Rohwe, Ihr Beitrag zur Stromsteuer (  https://www.lars-rohwer.de/aktuelles/2026/wachstum-unter-hochspannung   ) trifft einen wunden Punkt. Das Ziel, die Stromsteuer auf das europäische Mindestmaß zu senken, trägt aus ingenieurtechnischer Sicht: Wer Elektrifizierung will, darf den Energieträger der Elektrifizierung nicht höher belasten als nötig. Ihr Argument, Entlastung solle sich an der Stromabhängigkeit orientieren und nicht an der Branchenzugehörigkeit, überzeugt mich. Gerade weil ich Ihr Anliegen teile, möchte ich auf drei Schwächen hinweisen, die es angreifbar machen. 1. Die Gegenfinanzierung bleibt offen. Sie vergleichen die rund 5,9 Mrd. € Stromsteuereinnahmen mit den 21 Mrd. € aus dem Emissionshandel. Diese Mittel fließen aber zweckgebunden in den Klima- und Transformationsfonds und stehen nicht frei zur Verfügung. Ein Vergleich ersetzt keinen Finanzierungsvorschlag. Wer 5 bis 5,5 Mrd. € Mindereinnahmen fordert, muss sagen, wo sie herko...

Offener Brief an Olaf Scholz

Sehr geehrter Herr Scholz, es ist diese Gleichgültigkeit, die mich am meisten beschäftigt: Wie kann es sein, dass wir über Jahre hinweg über die Energiewende sprechen, während gleichzeitig Entscheidungen fallen, die vor allem denen nützen, die ohnehin schon privilegiert sind? Ich sehe jeden Tag, wie Dächer in meiner Nachbarschaft leer bleiben, obwohl sie genug Platz für Solaranlagen bieten würden. Stattdessen wird weiter in veraltete Strukturen investiert, als gäbe es keine Alternativen. Für mich ist das kein abstraktes Thema. Ich zahle meine Stromrechnung wie alle anderen auch. Und ich frage mich, warum ich das Gefühl habe, dass meine Steuergelder nicht dort ankommen, wo sie wirklich gebraucht werden. Wenn Sozialleistungen gekürzt werden sollen, während gleichzeitig Steuerbetrug in Milliardenhöhe ungestraft bleibt, fühlt sich das wie ein Schlag ins Gesicht an, besonders für diejenigen, die auf Unterstützung angewiesen sind. Ich fordere Sie auf, hier klare Prioritäten zu setzen: Die En...

Die dreistufige Resilienzarchitektur - you got to separate

Dezentrale Insellösungen: Warum das Elektrofahrzeug zum Rückgrat der resilienten Stromversorgung wird. Inselatolle, eine Überlebensstrategie. Ausgangslage: Vom Verbundzwang zur intelligenten Autarkie. Die Debatte um Netzstabilität wird derzeit fast ausschließlich aus der Perspektive der Übertragungsnetzbetreiber geführt: Abregelung nach Postleitzahlengebieten, Redispatch-Kosten in Milliardenhöhe, die Beschwörung der "Dunkelflaute" als Rechtfertigung für neue Gaskraftwerkskapazitäten. Was in dieser Erzählung fehlt, ist die technologische Alternative, die längst greifbar ist: die konsequente Dezentralisierung der Erzeugungs-, Speicher- und Versorgungsebene bis auf Haushalts- und Fahrzeugebene. Der folgende Beitrag skizziert die technischen Brennpunkte, an denen sich diese Entwicklung derzeit entscheidet. Ein robustes dezentrales System lässt sich als gestaffelte Kaskade denken: 1.  Primärebene – Photovoltaik vor Ort:  Erzeugung möglichst nah am Verbrauch, ausgelegt auf Eigenver...

Mobile Wallbox Garage

Exposé – Mobile Wallbox Garage 📋 Text kopieren 🖨 Als PDF drucken Mobile Wallbox Garage Projektexposé · Crowdfunding 2026 Dr. Wolfgang Holstein HMS SVB e.V. / RotorCare.eu Stand: Mai 2026 Vertraulich 20+ kWh LiFePO₄-Speicher 11 kW AC-Ladeleistung Typ 2 100 % Netzunabhängig Executive Summary Die Mobile Wallbox Garage ist eine vollständig netzunabhängige, solargetriebene EV-Ladestation im Kastenanhänger-Format. Sie integriert eine PV-Inselanlage (bis 6 kWp), einen LiFePO₄-Pufferspeicher (20–30 kWh), eine Typ-2-Wallbox (11 kW) sowie ein intelligentes Energy Management System — in einem straßenzugelassenen, sofort einsatzbereiten Fahrzeug. Das Ziel: Elektromobilität überall dort ermöglichen, wo heute weder Netzanschluss noch Ladeinfrastruktur vorhanden ist. Wir suche...

Neue Batterietypen, Verbesserungen bestehender Technologien und smarte Systeme, die den Einsatz effizienter und nachhaltiger machen sollen.

🔋 1.   Neue Batterietechnologien  (Alternative zu klassischen Lithium-Ionen) ✅  Natrium-Ionen-Batterien Vorteile: Kein Lithium, Kobalt oder Nickel notwendig → günstigere Rohstoffe Geringeres Brandrisiko Gut geeignet für stationäre Speicher (z. B. in PV-Anlagen) Nachteile: Geringere Energiedichte (noch nicht für Autos mit großer Reichweite geeignet) Status: Erste Serienfertigungen, z. B. von CATL, BYD und europäischen Start-ups wie Tiamat ✅  Festkörperbatterien (Solid-State) Vorteile: Höhere Energiedichte (bis zu 2x gegenüber Li-Ionen) Kein Elektrolyt-Flüssigbrand → deutlich höhere Sicherheit Geringerer Platz- und Kühlbedarf Herausforderungen: Produktionsaufwand, Materialkosten, Lebensdauer noch in Entwicklung Status: Toyota, QuantumScape, Solid Power u. a. arbeiten an Serienreife (voraussichtlich ab 2027–2030 in Autos) ✅  Redox-Flow-Batterien Vorteile: Sehr lange Lebensdauer (20.000+ Ladezyk...